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RE/MAX-ImmoSpiegel 2017: Immobilienmarkt weiter stabil auf Rekord-Niveau

06.03.2018
RE/MAX-ImmoSpiegel 2017: Immobilienmarkt weiter stabil auf Rekord-Niveau

All-Time-High: Plus 4,7% auf über 28,1 Mrd. Euro beim Wert der verkauften Immobilien
Verbücherungsanzahl 2017 beinahe gleichauf mit Rekordjahr 2016
teuerste verbücherte Immobilie kostete 57 Mio. Euro

Enorm starke Städte: Wien (21.400 Kaufverträge; 8,8 Mrd. Euro), Graz (5.600 Objekte; 1,3 Mrd. Euro), Salzburg (2.100 Verbücherungen; 770 Mio. Euro), Innsbruck (2.000 Objekte; 610 Mio. Euro) und Linz (1.800 Immobilien; 470 Mio. Euro), Klagenfurt (1.900 Liegenschaften; 380 Mio. Euro)
Land-Bezirke: Wie gewohnt waren die meisten Immobilien-Bewegungen in Land-Bezirken auch 2017 in unmittelbarer Nähe von Landeshauptstädten oder der Bundeshauptstadt: Innsbruck-Land verzeichnet 2.800 Transaktionen, Graz-Umgebung 2.500. Nachdem Wien-Umgebung aufgelöst wurde, führt in Niederösterreich der Bezirk Mödling mit 2.200 Verbücherungen, Salzburg-Umgebung meldet 2.200, Baden 2.200, Linz-Land 2.000, Villach (Stadt+Land) 1.900, Gänserndorf 1.900, Tulln 1.800 und Wels (Stadt+Land) 1.700. Lediglich der Bezirk Vöcklabruck schaffte 1.800 Transaktionen ohne große Landeshauptstadt in der Nähe.
Umsatzstärkste Bezirke außerhalb der Landeshauptstädte: Innsbruck-Land (740 Mio. Euro), Mödling (690 Mio. Euro), Salzburg-Umgebung (660 Mio. Euro), Kitzbühel (610 Mio. Euro), Graz-Umgebung (500 Mio. Euro), Linz-Land (500 Mio. Euro), Baden (490 Mio. Euro), Bregenz (450 Mio. Euro), Zell am See (440 Mio. Euro), Feldkirch (430 Mio. Euro), Dornbirn (410 Mio. Euro), Kufstein (380 Mio. Euro), Vöcklabruck (370 Mio. Euro), Tulln (370 Mio. Euro), Korneuburg 340 (Mio. Euro), Villach (330 Mio. Euro), Wels (310 Mio. Euro)
Top 7 Wiener Bezirke mit den meisten Immobilien-Verkäufen:
10. Favoriten (2.100), 22. Donaustadt (2.000), 23. Liesing (1.500), 3. Landstraße (1.400), 21. Floridsdorf (1.400), 14. Penzing (1.300) und 12. Meidling (1.200)
Top 7 Wiener Bezirke nach verkauftem Immobilienwert:
10. Favoriten (840 Mio. Euro), 22. Donaustadt (770 Mio. Euro), 3. Landstraße (680 Mio. Euro), 23. Liesing (560 Mio. Euro), 19. Döbling (530 Mio. Euro), 1. Innere Stadt (500 Mio. Euro) und 21. Floridsdorf mit 480 Mio. Euro Immobilienverkaufswert im Jahr 2017.
Die 7 Zwerge im österreichischen Immobilien-Bezirks-Ranking nach Verkäufen:
Wien 1 (Innere Stadt) mit 211 verbücherten Immobilienverkäufen, gefolgt von Wien 8 (Josefstadt) mit 214 Verbücherungen, Tamsweg in Salzburg (290), Scheibbs in Niederösterreich (320), Lilienfeld in Niederösterreich (297), Eferding in Oberösterreich (330) und Hermagor in Kärnten mit 330 Verbücherungen.
Die 8 teuersten verbücherten Immobilien-Verkäufe in Österreich 2017: alle in Wien
Ein innerstädtisches Grundstück in Wien um 57 Mio. Euro, ein Bürokomplex um 55 Mio. Euro, zwei Zinshäuser um zusammen 48 Mio. Euro, ein Palais um 45 Mio. Euro und ein Büro- und Geschäftsgebäude um 44 Mio. Euro. Auf Rang 9 ein Betriebskomplex in Klagenfurt um 34 Mio. Euro, auf Rang 13 einer in Unterpremstätten bei Graz um 25 Mio. Euro.

121.171 Immobilienverkäufe im Wert von 28,1 Mrd. Euro wurden 2017 im Amtlichen Grundbuch in ganz Österreich registriert, meldet RE/MAX, Österreichs größtes Immobilien-Experten-Netzwerk.

Dies sind um -0,2% weniger Immobilienkäufe als im bisherigen Rekordjahr 2016, aber +8,1% mehr als 2015 und +26,0% zu 2014.

„Der Immobilienmarkt brummt noch immer auf sehr hohem Niveau, jedoch wie von uns mehrfach prognostiziert ohne eine weitere mengenmäßige Steigerung“, erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria.

Der gesamte Handelswert der Immobilien stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahres-Rekordjahr um stolze 1,26 Mrd. Euro auf 28,1 Mrd. Euro, das sind weitere +4,7%.

Auch für 2018 erwartet Reikersdorfer wieder ein gutes Immobilienjahr: „Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind noch immer gut, wenn keine unvorhersehbaren Krisen auf uns einbrechen, dürfen wir uns auch 2018 auf ein gutes Immobilien-Jahr freuen. Im Regierungspapier finden sich auch einige Aspekte, die den Immobilienmarkt positiv beeinflussen können, vorausgesetzt, sie werden auch wirklich umgesetzt. Ob geplante Maßnahmen allerdings bereits im Jahr 2018 kommen werden, bleibt abzuwarten.“

Als verlässlichste aller Immobilienkauf-Datenquellen liefert wieder das Amtliche Grundbuch die öffentlich zugänglichen Kaufverträge. IMMOunited – die Experten für Immobiliendaten – erfassen diese in der Kaufvertrags-Sammlung und RE/MAX Austria Research analysiert sie lückenlos für ganz Österreich und veröffentlicht den RE/MAX-ImmoSpiegel. „Perfekte Transaktionsdatensätze generieren wir nicht nur mit der Erfassung der Immobilienkaufverträge aus dem Grundbuch. Wir ergänzen diese Informationen zum Beispiel mit historisch erfassten Nutzwertgutachten, mit Hardfacts aus vorangegangenen Immobilieninseraten, mit Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis, mit Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen der österreichischen Bundesländer und verifizieren letztendlich die Ergebnisse mit wertvollen Informationen unserer Makler-Partnerunternehmen. Nur so können wir die beste Qualität unserer angebotenen Immobilien-Transaktionsdatensätze für unsere Kunden sicherstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

Bundesländer im Vergleich

Der größte Brocken der insgesamt 28,1 Mrd. Euro an verbücherten Immobilien, nämlich 8,8 Mrd. Euro, entfiel auf die Bundeshauptstadt Wien. Das entspricht in etwa der Gesamtsumme der Bundesländer Burgenland (560 Mio. Euro), Kärnten (1,5 Mrd. Euro), Vorarlberg (1,6 Mrd. Euro), Salzburg (2,3 Mrd. Euro) und Tirol mit seinen 3,1 Mrd. Euro.

Niederösterreich bringt 4,2 Mrd. auf die Waage und Oberösterreich 3,2 Mrd. Euro. Aber erst zusammen mit der Nummer 4, der Steiermark, und ihren 3,1 Mrd. Euro kann wertmäßig Wien erfolgreich Paroli geboten werden.

Beinahe jede fünfte österreichische Immobilieneintragung im Grundbuch erfolgte 2017 in Niederösterreich (24.909), jede sechste in Wien (21.378). Dahinter folgen die Steiermark mit 18.297, Oberösterreich mit 17.406, Tirol mit 10.872 und Kärnten mit 8.547, Salzburg mit 7.848, das Burgenland mit 6.427 und Vorarlberg mit 5.487 Verbücherungen.

In Wien, der Steiermark und in Kärnten sind die Verbücherungszahlen gestiegen, in den anderen Bundesländern gefallen.

Hinsichtlich Wert der verkauften Immobilien liegen 2017 alle Bundesländer – außer Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg – im Plus. Die höchsten Steigerungen verzeichneten das Burgenland (+20%) bzw. Kärnten und Niederösterreich mit jeweils rund +10%.

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